Immobilienkauf in der Schweiz – Daten und Fakten


Aufgrund der Attraktivität der Schweiz erfreut sich das Land nicht nur als Ferienziel wachsender Beliebtheit. Immer mehr Ausländer entscheiden sich für ein Leben in der Schweiz oder kaufen zumindest eine Immobilie, um im Urlaub von Eigentum profitieren zu können. Falls auch ihr euch mit der Investition in eine Schweizer Immobilie beschäftigt, müsst ihr jedoch einiges beachten. Nachfolgend haben wir wichtige Daten und Fakten für euch zusammengestellt, die euch das Vorhaben erleichtern.

Allgemeine Hinweise und Kaufberechtigung

Die Schweiz hat eine Fläche von 41.285 Quadratkilometer und eine Einwohnerzahl von rund 8,16 Millionen. Jährlich nimmt die Einwohnerzahl um ein Prozent zu. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 198 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Hauptstadt der Schweiz ist Bern.
Der föderale Bundesstaat verfügt über 26 souveräne Kantone. Je nach Kanton können sich die Voraussetzungen und Bedingungen zum Immobilienkauf unterscheiden.
Da das Gegenseitigkeitsabkommen mit der Europäischen Union vom 1. Juni 2002 verlängert wurde, dürfen EU-Bürger Erstwohnsitze in der Schweiz ohne Beschränkung kaufen. Falls ihr einen Zweitwohnsitz erwerben möchtet, gelten kantonale Sonderregeln des Lex Koller, die sich voneinander unterscheiden.

Lex Koller bezeichnet das Bundesgesetz der Schweiz vom 16. Dezember 1983 in dem der Grundstückserwerb durch ausländische Personen geregelt ist. Die informelle Bezeichnung Lex Koller kam aufgrund von Arnold Koller zustande, dem damaligen Nationalrat. Mit dem Bundesgesetz soll eine „Überfremdung des einheimischen Bodens“ verhindert werden. Das Gesetz enthält hinsichtlich der Erwerbsmöglichkeiten von Immobilien Beschränkungen für Ausländer. Den Entscheidungen der entsprechenden Kantonsbehörden unterliegen Bürger von Nicht-EU-Staaten wie beispielsweise der USA.

Schweiz - Infos zu Immobilienkauf
Bildquelle: tpsdave (David Mark) pixabay.com

Kosten und bekannte Ferienregionen

Es gibt drei Regionen in der Schweiz, die hinsichtlich des Erwerbs von Ferienimmobilien besonders beliebt sind. Neben Tessin, wo Italienisch gesprochen wird, zählen die französischsprachige Region am Genfersee und das Berner Oberland zu den attraktivsten Feriengebieten. Für erstklassige Lagen müssen Käufer mit Kosten von 3.000 bis hin zu 15.500 Franken pro Quadratmeter rechnen. In St. Moritz, Davos, Gstaad oder Zermatt, wo sich die Promis regelmäßig aufhalten, müsst ihr mit mindestens 8.000 Franken rechnen. Denn dort ist das Angebot an Ferienimmobilien besonders knapp. Nicht weniger teuer geht es in Luzern, Zürich, am Zürichsee sowie am Vierwaldstättersee zu.

Der Blick in Immobilienportale kann sich hinsichtlich des Immobilienkaufs trotzdem lohnen. Aufgrund der hohen Reichweite findet ihr dort ein umfangreiches Angebot auch außerhalb der teuren Wohngegenden. Zudem könnt ihr online gezielt nach Ferienimmobilien, günstigen Häusern, Bauernhäusern oder ähnliche Kategorien filtern.
Beim Berechnen der tatsächlichen Anschaffungskosten dürft ihr die Kaufnebenkosten keinesfalls unterschätzen. Zwischen rund 0,3 und 1,1 Prozent des Grundstückswertes liegen beispielsweise die Grundbuchgebühren. Es ist meist üblich, dass diese von Käufer und Verkäufer gemeinsam getragen werden. Hinzu kommt die Grunderwerbssteuer zwischen einem und vier Prozent vom Kaufpreis beziehungsweise des amtlichen Steuerwertes, die in fast allen Kantonen erhoben wird. Die Grundsteuer liegt, abhängig vom jeweiligen Kanton, zwischen 0,5 und 2 Prozent des amtlichen Steuerwertes und muss in die laufenden Kosten einkalkuliert werden. Hinzu kommen die gängigen Betriebskosten für Müll, Heizung, Wasser und Strom.

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