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Wandern mit Rücksicht auf die Natur

Heutzutage begeistern sich sowohl Jung als auch Alt fürs Wandern. Man lässt den Alltag hinter sich, weit weg von gewohnten Reizen und reduziert auf das Wesentliche. Doch wenn das Wandern eher einem Trampeln gleicht, nimmt die Natur Schaden davon. Es sei denn man ist achtsam und sanft zu ihr – nachhaltig also.

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Bild: Alexandr Vasilyev – Fotolia.com

Schon auf dem Weg zur traumhaften Wanderroute in die Schweiz beginnt das Problem mit der Umweltfreundlichkeit. Denn man benötigt ein Verkehrsmittel um ans Ziel zu gelangen. Angekommen gestaltet es sich schwierig nicht auf unschuldige Pflanzen zu treten und die Vögel bei der Brunft zu überfallen. Auch Müll wird gerne mal in der Natur hinterlassen – doch da gehört er nicht hin. Ja, nachhaltiges Wandern scheint fast unmöglich, doch es gibt ein paar Dinge auf die man achten kann.

Nachhaltige Kleidung

Die Naturschützer unter uns müssten ihre Kleidung eigentlich tragen bis sie auseinanderfällt, wenn da nicht die Chemikalien wären, die dann freigesetzt werden. Doch Wanderutensilien wie Stöcker, Rucksäcke, Zelte oder Biwaksäcke sind ohnehin schon relativ nachhaltig. Dies ist auch bei der Bekleidung der Fall – während normale T-Shirts schnell untauglich werden und entsorgt werden müssen, ist Outdoor-Kleidung robust und langlebig. Jacken, Wanderschuhe und Co sollte man sich allerdings nicht unbedingt in der saisonalen Lieblingsfarbe anschaffen, damit man die Kleidungsstücke auch in den nächsten Jahren noch trägt. Es gibt bereits viele Textilhersteller, die ihre Produktion fair und ölklogisch herstellen. Die Kleidungsstücke enthalten keine schädlichen Chemikalien und sind recycelbar. Um all die Ausrüstung und Kleidung für die Reise zu verstauen, gibt es tolle Koffer und Rucksäcke bei koffer-arena.de.

Der Weg zum Ziel

Flugzeuge und Autos sind hier selbstverständlich keine gute Option. Man kann dem bevorstehenden Naturerlebnis auch in der Bahn entgegenfiebern, am besten mit Fahrrad im Schlepptau. Sollte die Mitnahme des eigenen Bikes zu kompliziert sein, kann man dies vor Ort auch ausleihen. Dieser Trend nennt sich „Bike and Hike“ und bietet sich besonders in langgezogenen Alpentälern und Schluchten an. Soweit es die Wege zulassen, fährt man bis ins Tal und die schmaleren Wege zu Fuß. Das einzige CO2, das dann entsteht, ist das eigene.
Während des Wanderns sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass kein Abfall liegen bleibt. Daher empfiehlt sich Obst und Brot als guter Snack und Getränke in eigenen Gefäßen mitzuführen. Umweltschonende Lunchboxen und Trinkflaschen etwa aus Edelstahl findet man bei use-again.de.

Nur zu Gast

Als Wanderer möchte man die Natur erleben, doch Naturschutzgebiete sind Tabu. Man kann nie sagen, ob Tiere sich gestört fühlen. Das Aufeinandertreffen von Mensch und Tier ist äußerst sensibel. Daher sollte man vor allem nachts auf einen Spaziergang durch die Natur verzichten und am Tag auch einfach mal schweigend die Umgebung und Atmosphäre zu genießen. Mehr über den Naturschutz in der Schweiz ist auf naturschutz.ch zu finden.
Als Gast ist es auch empfehlenswert Orte zu besuchen an denen sich nicht die Touristen tummeln und es nur ums Kapital geht. Durch die einem noch unbekannten Orte kann man sich dann von Einheimischen mit einer gebuchten Tour führen lassen. Diese wissen nicht nur, wo sich die schönsten Plätze und Aussichtspunkte befinden, sondern auch wie man der Natur begegnen sollte. Sie wissen, wo sich die sensiblen Brutplätze der Vögel befinden oder an welchen Orten die Pflanzen besonders empfindlich sind.